Kaufen in Spanien ist sicher und gut reguliert – aber der Prozess unterscheidet sich von dem in der Heimat, und die Phasen im Voraus zu kennen, nimmt fast den gesamten Stress. Hier ist der Weg von der ersten Suche bis zur Schlüsselübergabe.
1. Das Suchprofil festlegen und effizient besichtigen
Gegend, Budget, Ausrichtung, Außenbereich, Vermietungspotenzial: Ein klares Suchprofil bedeutet eine gezielte Shortlist. Die meisten Käufer finden ihr Zuhause während einer oder zwei Besichtigungsreisen von zwei bis vier Tagen. Durchsuchen Sie unsere aktuellen Angebote, um abzugleichen, was Sie für Ihr Budget in den einzelnen Gebieten erhalten.
2. Die NIE beantragen und ein spanisches Bankkonto eröffnen
Die NIE (Identifikationsnummer für Ausländer) ist für jeden Immobilienkauf erforderlich – lesen Sie unseren NIE-Leitfaden. Ein spanisches Konto macht die Abschlusszahlungen und Lastschriften für Versorgungsleistungen wesentlich einfacher.
3. Einen unabhängigen Anwalt beauftragen
Ihr Anwalt – unabhängig vom Verkäufer und der Agentur – prüft Eigentumsverhältnisse, Belastungen, Lizenzen und den Status der Eigentümergemeinschaft, bevor Sie über die Reservierung hinaus einen Cent investieren. Kalkulieren Sie etwa 1 % des Kaufpreises ein. Wir können etablierte englisch-, spanisch- und skandinavischsprachige Kanzleien empfehlen.
4. Reservieren, dann den privaten Kaufvertrag unterzeichnen
Eine Reservierungsgebühr (in der Regel 6.000 € bis 10.000 €) nimmt die Immobilie zum vereinbarten Preis vom Markt. Nach der Due-Diligence-Prüfung unterzeichnen Sie den privaten Kaufvertrag (arras) und zahlen 10 %. Ab diesem Zeitpunkt sind beide Seiten fest verpflichtet.
5. Abschluss beim Notar
Vier bis acht Wochen später unterzeichnen Sie (oder Ihr Anwalt mit Vollmacht) die öffentliche Urkunde vor einem Notar, zahlen den Restbetrag und erhalten die Schlüssel. Ihr Anwalt lässt die Urkunde anschließend registrieren und meldet die Versorgungsleistungen auf Ihren Namen um.
Budget über den Kaufpreis hinaus
Planen Sie etwa 10–13 % zusätzlich zum Kaufpreis für Steuern und Gebühren ein – siehe die Aufschlüsselung in unserem Leitfaden für Kaufnebenkosten oder nutzen Sie den Kaufnebenkostenrechner.
Bereit anzufangen? Teilen Sie uns Ihr Suchprofil mit und wir bereiten eine Shortlist vor Ihrem nächsten Flug vor.
